Kunden finden
Wo Sie Interessenten finden ohne Adressen zu kaufen.
Das meiste, was Sie brauchen, ist bereits öffentlich, oder liegt längst in Ihrem eigenen Postfach.
Kurz gesagt
Vier Quellen decken fast jeden Bedarf: das öffentliche Unternehmensregister Ihres Landes (Identität, Tätigkeit, Anschrift, Größe, kostenlos), Ihre eigenen früheren Kontakte (die ertragreichste und meistvernachlässigte Quelle), Ihr Netzwerk und Empfehlungen, sowie Branchenverzeichnisse. Gekaufte Listen fügen im Kern eines hinzu: personenbezogene Kontaktdaten.
Öffentliche Register und ihre Grenze
Jedes Unternehmen ist in einem öffentlichen Register erfasst: in Deutschland das Handelsregister und das Unternehmensregister, mit Entsprechungen in jedem europäischen Land. Sie finden dort Firma, Rechtsform, Sitz, Gründungsdatum und je nach Quelle weitere Angaben.
Die Grenze ist scharf: diese Register enthalten weder E-Mail-Adresse noch Mobilnummer noch den Namen der Person, die tatsächlich entscheidet. Sie sagen Ihnen, wer existiert und wo, nicht mit wem Sie sprechen sollen. Ein ausgezeichneter Ausgangspunkt und ein nicht vorhandenes Adressbuch.
Was Sie bekommen
Firma, Rechtsform, Sitz, Gründungsdatum, teils Größenangaben und weitere Standorte.
Was fehlt
Personenbezogene E-Mail, Durchwahl, der operative Entscheider, aktuelle Umsätze.
Ihre eigene Basis, die ertragreichste Quelle
Bevor Sie Fremde ansprechen, sehen Sie sich an, was Sie schon haben. Nicht unterschriebene Angebote der letzten zwölf Monate, Anfragen ohne Folge, ehemalige Kunden ohne Bestellung seit zwei Jahren. Diese Kontakte kennen Sie, haben bereits einen Bedarf geäußert und kosten nichts.
Ein abgelehntes Angebot ist selten ein endgültiges Nein: oft war das Budget nicht freigegeben, der Ansprechpartner hat gewechselt, oder das Projekt wurde verschoben. Ein Anruf sechs Monate nach einem verlorenen Angebot wandelt besser als zehn Kaltakquise-Anrufe.
Was gekaufte Listen wirklich hinzufügen
Eine Adressliste verkauft Ihnen Zeit, keine exklusiven Daten. Bezahlt wird die Verbindung zwischen einem Unternehmen und einer erreichbaren Person, plus die Prüfung, dass die Adresse noch funktioniert.
Die Rechnung ist einfach: kostet eine Liste 500 Euro für 500 Kontakte, wandeln Sie 1 % und liegt Ihr Auftragswert bei 5 000 Euro, lohnt sich das deutlich. Wandeln Sie 0,2 % bei 800 Euro, lohnt es sich nicht. Rechnen Sie vorher, nicht hinterher.
Im Detail
Das Thema, in konkrete Fragen zerlegt.
Weiterlesen
- AkquiseplanFestlegen, wen Sie ansprechen, wie viele Kontakte nötig sind, in welchem Takt.
- TelefonakquiseWas in den ersten zwanzig Sekunden passiert, und wie man eine Serie durchhält.
- E-Mail-AkquiseBetreff, Länge, Nachfass-Sequenz und der rechtliche Rahmen.
- NachfassenWann nachfassen, wie oft, und was man auf Schweigen antwortet.
Häufige Fragen
Darf man Unternehmen ohne Einwilligung kontaktieren?
In Deutschland verlangt § 7 UWG für Werbung per E-Mail grundsätzlich eine vorherige Einwilligung, auch gegenüber Unternehmen. Telefonische Werbung gegenüber Unternehmen ist unter engeren Voraussetzungen möglich. Prüfen Sie die Regeln des Landes, in dem Ihre Interessenten sitzen, bevor Sie starten.
Wie erfahre ich, wie viele Unternehmen meine Zielgruppe umfasst?
Öffentliche Register und amtliche Statistiken erlauben Auswertungen nach Wirtschaftszweig, Region und Größenklasse. Diese Zahl ist der nützlichste Wert bei der Frage, ob ein Segment die Arbeit lohnt.
Taugen Online-Verzeichnisse etwas?
Sie taugen dort, wo der Eintrag eine bewusste, bezahlte Handlung ist: dann signalisiert die Präsenz bereits Vertriebsabsicht. Sie taugen viel weniger, wo Einträge automatisch erzeugt werden, denn der Eintrag entspricht womöglich nichts mehr.
Kein Nachfassen mehr vergessen
Lea CRM bündelt Kontakte, Verkaufschancen und Wiedervorlagen an einem Ort und zeigt Ihnen jeden Morgen, was heute ansteht.