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Telefonakquise ohne Skript abzulesen.

Das Telefon bleibt der schnellste Weg herauszufinden, ob ein Interessent Ihre Zeit wert ist. Man muss nur die ersten zwanzig Sekunden überstehen.

Kurz gesagt

Ein Akquiseanruf entscheidet sich in den ersten zwanzig Sekunden: sagen, wer Sie sind, warum Sie gerade dieses Unternehmen anrufen, und eine offene Frage stellen. Das Skript dient der Vorbereitung, nicht dem Ablesen. Entscheidend ist das Volumen: Anrufe werden in Serien gemacht, in einem festen Block, von einer vorbereiteten Liste.

Die ersten zwanzig Sekunden

Ihr Gegenüber entscheidet sehr schnell, ob es sich um einen Standard-Werbeanruf handelt. Den Unterschied macht nicht die Energie in Ihrer Stimme, sondern zu zeigen, dass Sie wissen, mit wem Sie sprechen: Branche, Größe, etwas Überprüfbares über die Tätigkeit.

Schließen Sie mit einer offenen Frage an, nicht mit einer Präsentation. Sie wollen herausfinden, ob das Problem, das Sie lösen, hier existiert, nicht Ihren Katalog vortragen. Ein Zweiminutengespräch mit klarem Nein schlägt einen Achtminutenmonolog.

In Serie anrufen, nie einzeln

Ein einzelner Anruf ist teuer: Datensatz suchen, Kontext herstellen, Anlauf nehmen. Zwanzig Anrufe am Stück kosten weit weniger als zwanzigmal ein Anruf, weil die Vorbereitung geteilt wird und sich ein Rhythmus einstellt.

Konkret: eine am Vorabend vorbereitete Liste, ein geblockter Zeitraum, und eine Regel währenddessen, das Postfach bleibt zu. Die letzten zehn Anrufe sind besser als die ersten zehn, was nie passiert, wenn man einmal am Tag anruft.

Das Ergebnis während des Anrufs notieren

Ein Anruf ohne Notiz ist halb verloren. Drei Dinge gehören notiert: was die Person gesagt hat, was entschieden wurde, und das Datum des nächsten Kontakts. Der Rest ist Komfort.

Am wichtigsten ist das Datum. « Im September nochmal anrufen » ist kein Datum. Der 8. September ist eines, und es muss an diesem Tag von selbst vor Ihnen auftauchen, ohne dass Sie etwas nachlesen.

Häufige Fragen

Wie viele Anrufe pro Tag sind realistisch?

Für jemanden mit anderen Aufgaben sind zwanzig bis dreißig Anrufe in einem Zweistundenblock tragfähig. Darüber sinkt bei den meisten die Qualität, außer die Stelle ist ausschließlich dafür da.

Wann ist die beste Zeit?

Das hängt ganz davon ab, wen Sie anrufen. Handwerksbetriebe sind früh oder spät erreichbar, Kanzleien eher am Vormittag. Testen Sie zwei Zeitfenster über zwei Wochen und vergleichen Sie Ihre Erreichbarkeitsquoten, statt einer allgemeinen Regel zu folgen.

Auf die Mailbox sprechen?

Ja, kurz, mit Anlass und Namen, aber ohne Rückruf zu erwarten. Die Nachricht bereitet Ihren zweiten Anruf vor, sie erzeugt keine Antwort.

Kein Nachfassen mehr vergessen

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